BrasilienReise Portal » Reiseziele Norden http://www.brasilienreise.ch Brasilienreise bietet umfassende Informationen für einen unvergesslichen Traumurlaub im Land von Kultur und Natur. Sun, 04 Dec 2011 15:11:12 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3 Jalapão http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/jalapao/ http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/jalapao/#comments Fri, 05 Sep 2008 12:00:22 +0000 marco http://brasilien-reisen.info/?p=209 Sehenswertes im Bundesstaat Tocantins
JalapãoDas Gebiet des “Jalapão”, ein wahres Paradies für den Naturliebhaber liegt im Osten des Bundesstaates – die Region, die im Volksmund “Jalapão” genannt wird, hat es in sich und sollte auf dem Programm eines jeden Besuchers von Tocantins stehen! Der Name “Jalapão” stammt übrigens von einer, in dieser Gegend sehr verbreiteten Gewohnheit. Die Pflanze “Jalapa-do-brasil“ ist eine einheimische Pflanze, die zur Behandlung von Magenschmerzen verwendet wird. Wegen ihres sauren Geschmacks wird sie von den Einwohner üblicherweise mit einem Stück Brot eingenommen (Brot= “pão”). Daraus wurde eben Jalapa-pão.

Besonders für die Abenteurer unter den Gästen, ist diese vielgestaltige Landschaft aus Cerrado, Savanne und Wüste ein Fest. Allerdings muss man sich mit einem recht heissen und trockenen Klima anfreunden können – der Mittelwert liegt hier bei 30o C! Das interessante Gebiet erstreckt sich über 8 Distrikte, mit einer Gesamtfläche von 34.000 km2.

Ganz original belassen und primitiv, bietet der “Jalapão” Attraktionen und Sehenswürdigkeiten für jeden Geschmack. Die beste Jahreszeit für den Besuch liegt zwischen April und September – das ist die Trockenzeit – so kann man die sandigen Pfade am besten begehen. Und plötzlich steht man mitten im Cerrado vor einer Oase mit artenreicher Vegetation, die sich im Sand ausgebreitet hat, unter der glühenden Sonne. Dann wieder ein Flussstrand mit feinem, von der Sonne gebleichtem Sand, und das kristallklare erfrischende Wasser des “Rio Sono” oder des “Rio Novo” und viele andere, grössere und kleinere Bäche, die sich ihren Weg durch die Wald- und Gebüschstücke bahnen. Innerhalb einer kurzen Wanderung, kann man in diesem Gebiet Flussstrände, Wasserfälle, Gebirgsformationen, Seen und sogar riesige Sanddünen bewundern. Eine Landschaftsmixtur, die man gesehen haben muss. Dieses Gebiet hat die dünnste Besiedelung des ganzen Bundesstaates – nur 1,3 Bewohner pro Quadratkilometer.

Die Pisten und Wege, welche die Gebirge und kleinen Ansiedlungen durchqueren, sind wie gemacht für Abenteurer und erfordern Automobile mit Allradantrieb und gute Führer, die sich auskennen. Der meist sandige Boden erschwert die Anfahrt zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten, aber die jeweiligen Bewohner der Gebiete werden bereits mobilisiert, um auf das sich entwickelnde touristische Potential vorbereitet zu sein. Und sie fangen an, Routen für den Empfang brasilianischer und ausländischer Gäste auszuarbeiten.

Cachoeira da Formiga
In der Nachbarschaft der “Fazenda Galheiros” – zwischen “São Félix do Tocantins” und “Mateiros” gelegen – findet man ein paar besondere Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel die “Frevedouros” genannten Quellen, welche kleine blubbernde Teiche formen, in denen Erdgasblasen aufsteigen und zerplatzen. Der “Cachoeira da Formiga” Wasserfall liegt auf der gleichen Route, ist aber nur zu Fuss und etwas schwierig zu erreichen. Der einmalige Anblick des blau schimmernden Wassers inmitten einer völlig intakten Vegetation und das erfrischende Bad lohnen alle Anstrengung.

Cachoeira da Velha
Der Wasserfall “Cachoeira da Velha” ist einer der schönsten des Bundesstaates – sein freier Fall hat eine Höhe von 25 Metern und ein mächtiges Wasservolumen. Er befindet sich 6 km von der “Fazenda Triagro” entfernt. Die Anfahrt geht über eine Piste zwischen “Mateiros” und “Ponte Alta”.

Dünen
In der “Serra do Espirito Santo” – 35 km von Mateiros – befinden sich die Dünen des Jalapão. Um dorthin zu kommen, folgt man der Strasse in Richtung “Ponte Alta do Tocantins”. Phantastische, beinahe cinematografische Eindrücke: ein riesiges Sandgebirge inmitten des Cerrado, durchschnitten von einem kleinen Bach mit Namen “Brejão de Areião”. In einem original erhaltenen Ökosystem mischt sich die den Boden überziehende niedrige Vegetation mit den Blumen der Savanne, die man im Volksmund “Sempre Viva” (Immer lebendig) nennt. Bevor man die Dünen selbst erreicht, noch eine Überraschung extra: ein kristallklarer See, umgeben von nativen Buriti-Palmen, reflektiert die Farben der umgebenden Berge. Das Auge wird geblendet vom hell reflektierten Sonnenlicht der Dünen – ganz in der Nähe ist der “Rio Novo” – einer der wichtigsten und sehenswertesten Flüsse im Jalapão. Er ist ein Zufluss des “Rio Sono” und präsentiert in der Trockenzeit wunderschöne Strände zum Campen.

Suçuapara-Grotte
60 Meter lange und 15 Meter hohe Spalte, die durch Wassererosion ins Arenit-Gesteine gekerbt wurde, dabei ein kleines Canyon mit Wasserfall bildend. An den Böschungen wachsen Moos und Farne. Strasse nach Mateiros, 15 km.

Mumbuca-Kunstwerk
Zwischen “São Félix do Tocantins” und “Mateiros” gibt es interessantes Kunsthandwerk zu bestaunen – es ist Ausdruck der Kreativität und Kultur und eine alte Tradition der dort ansässigen 22 Familien, alle Nachkommen der Sklaven.

Die Bewohner der “Fazenda Galheiros” stellen Pantoffeln, Taschen und Dekorationsobjekte aus dem dort wachsenden Gras her, in angenehmen Goldbraun-Tönen. Das Rohmaterial dafür wird in bestimmten Monaten geerntet und ist ein Beispiel für die Sammeltätigkeit als Option zur Selbsterhaltung. Die Gegenstände werden am Strassenrand verkauft, auf der Strasse nach S. Felix do Jalapão, 197 km.

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Ilha do Bananal http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/ilha-do-bananal/ http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/ilha-do-bananal/#comments Fri, 05 Sep 2008 11:58:04 +0000 marco http://brasilien-reisen.info/?p=206 Sehenswertes im Bundesstaat Tocantins
Ilha BananalDie grösste Flussinsel der Welt – 20.000 Quadratkilometer – liegt im extremen Osten des Bundesstaates – 250 km von Palmas. Sie wird umflossen vom “Braço Maior” (grosser Flussarm) und vom “Braço Menor” (kleinerer Flussarm) des Rio Araguaia. Der Rio Araguaia entspringt in der Serra do Caiapó, im Dreieck der Bundesstaaten Goiás, Mato Grosso und Mato Grosso do Sul und fliesst in den Rio Tocantins, hier formt er riesige Wasserflächen, die die Regionen Zentral-Ost und Nord Brasiliens bedecken. Den kleineren Arm nennt man auch “Rio Javaé”, nach den dort ansässigen Indianern. Ein riesiges Areal mit wildwachsenden Bananenstauden hat der Insel einmal ihren Namen gegeben.

Die Insel ist vor allem durch ihr ganz besonderes Ökosystem interessant und deshalb auch streng geschützt. Die Jagd ist inzwischen verboten, denn auf der Insel leben unter anderem auch sehr seltene Tiere, die woanders schon ausgestorben sind. Man hat ein Drittel der Inselfläche, im Norden, in einen Nationalpark (“Parque Nacional do Araguaia”) verwandelt. Zum Besuch braucht man die Erlaubnis der IBAMA (Umweltschutz-Behörde). Der Rest wird von der FUNAI (Indianerschutz-Behörde) kontrolliert, denn auf der Insel leben auch die “Carajás” und die “Javaé”-Indianer.

Von November bis April stehen 80% der Insel unter Wasser. In der folgenden Trockenzeit stecken ansässige Farmer den Buschwald an, um das Gras für die Viehweiden zu erneuern, eine Unsitte, der die Regierung beizukommen versucht, um die Bedrohung für das wertvolle Ökosystem abzuwenden. Denn 38 Säugetierarten auf der Insel sind bereits vom Aussterben bedroht – nicht durch die Indianer, die betreiben den Umweltschutz schon aus Selbsterhaltungstrieb – sondern immer wieder durch die Ignoranz von weissen Eindringlingen, die nur eines anerkennen: das Geld, welches sie mit ihrem Vieh verdienen.

Die schöne Insel besitzt einen sehr diversifizierten Waldbestand, welcher immer dichter wird, je weiter man nach Norden vordringt. Der niedrige Buschwald der südlichen Inselhälfte wird von dem dschungelartigen hohen Regenwald Amazoniens, in der Nordhälfte, abgelöst.

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Alter do Chão http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/alter-do-chao/ http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/alter-do-chao/#comments Fri, 05 Sep 2008 11:57:05 +0000 marco http://brasilien-reisen.info/?p=203 Sehenswertes im Bundesstaat Pará
Alter do ChãoDer Traumstrand von “Alter do Chão” einem kleinen Fischerort am smaragdgrünen, klaren Rio Tapajós – oberhalb seiner Mündung, 32 km von Santarém, der beliebteste Badeort der Bürger von Santarém. Sehenswert, der “Lago Verde” (Grüner See), dessen Farbspiel des Wassers während des Tages von einem tiefen Blau in ein Smaragd-Grün wechselt. Jedes Jahr, im September, feiern die Einwohner hier das “Cairé-Fest” mit folkloristischen Darbietungen, die bis zu 8 Tage dauern. Musik und Tänze mit sehr exquisiten Namen werden dargeboten wie zum Beispiel: “Camelu, Desfeiteira, Lundu, Valsa de Ponta do Lenço, Marambiré, Quadrilha, Cruzador Tupi, Macucauá, Cecuiara” und viele andere.

Monte Alegre, Alenquer und Óbidos sind Orte am linken Ufer des Amazonas-Stroms – unweit von Santarém – die auch historisch einiges zu bieten haben. Das Gebiet um Santarém ist eines der ältesten, von den Portugiesen besetzten Gebiete Amazoniens, und hat deshalb auch ein reiches geschichtliches Erbe.

Der Anblick des Anflugs der Reiher, während des Sonnenuntergangs, in Monte Alegre, ist ein ergreifendes Naturschauspiel. Der kleine Ort ist Ausgangspunkt einer Wanderung durch den Nationalpark gleichen Namens, in dessen “Serra do Ererê” man wichtige archäologische Funde gemacht hat, mit Felsmalereien, die Sonne, Mond und andere kosmische Elemente darstellen.

Die besterhaltensten Fundstätten liegen in der “Serra do Paituna”, mit mehreren Höhlen und Grotten, die unzählige Felsmalereien enthalten. In der “Pedra Pintada” (bemalter Stein) benannten Höhle fanden Archäologen eindeutige Indizien für eine organisierte menschliche Gruppe – die Amazonien vor 12.000 Jahren bewohnte! Diese Gruppierung wäre dann älter als die der Inkas und Mayas.

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Santarém http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/santarem/ http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/santarem/#comments Fri, 05 Sep 2008 11:55:54 +0000 marco http://brasilien-reisen.info/?p=200 Sehenswertes im Bundesstaat Pará
SantarémUnd jetzt tauchen wir ein in den Regenwald – eine der typischsten Gegenden dafür ist das Gebiet des Rio Tapajós, mit der grössten Stadt Santarém – rund 50 Boots-Stunden von Belém, den Amazonas aufwärts (Sie können natürlich auch per Flugzeug sehr viel schneller hinkommen!)

Die Stadt Santarém liegt zwischen zwei grossen Flüssen, dem Amazonas und dem Rio Tapajós. Letzterer mündet hier in den Vater aller Ströme – und ähnlich wie an der Mündung des Rio Negro (unterhalb von Manaus), fliessen die lehmtrüben Fluten des Amazonas und die smaragdgrünen des Tapajós einige Kilometer weit nebeneinander her, ohne sich zu vermischen.

710 km weit weg von Belém, bietet das historische Santarém dem Besucher eine ganze Reihe interessanter Sehens- und Erlebenswürdigkeiten. Auch eine recht gute touristische Infrastruktur, mit Hotels, Restaurants und Bars, mit Geschäften und Reiseagenturen, mit denen man Ausflüge zu allen interessanten Zielen der Region organisieren kann, wird man in Santarém finden.

Der Rio Tapajós hat seinen Namen von den “Tapajós-Indianern”, die an seinen Ufern einst gelebt haben. Besonders schöne weissandige Flussstrände laden zum Baden ein. An seinem Ufer verstreute “Fazendas”, auf deren Weiden Büffel grasen und vor allem, viel immergrüner Regenwald macht die Gegend zu einem Erlebnis-Paradies. Während des “Sommers” – von August bis Dezember – sinkt der smaragdgrüne Wasserspiegel des Flusses ab – die Flussstrände, mit feinstem weissen Sand, werden langsam sichtbar.

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Marajoara-Keramik http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/marajoara-keramik/ http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/marajoara-keramik/#comments Fri, 05 Sep 2008 11:53:38 +0000 marco http://brasilien-reisen.info/?p=197 Sehenswertes im Bundesstaat Pará
Künstlerische Tradition hat die Töpferei, inspiriert von den Ureinwohnern, den ersten Indianern, die auf der “Marajó-Insel” (Cerâmica Marajoara) lebten oder anderen (Cerâmica Tapajônica) vom Festland. Es wird gesagt, dass die ältesten Objekte aus dem Jahr 980 vor Christus stammen, während die Letzteren dem 18. Jahrhundert zugeteilt werden. Eine sehr rudimentäre Kunst, die sich in Gebrauchsgegenständen, dekorativen Stücken und allen Arten von Gefässen ausdrückt. Holzschnitzereien, Gegenstände aus Pflanzenfasern, aus Leder, aromatische Wurzeln und die bekannten “Geruchs-Puppen” sind ebenfalls Teile des paraensischen Kunsthandwerks. Man findet sie auf offenen Märkten oder auch in entsprechenden Geschäften – ein Stück Pará zum mit nach Hause nehmen. All dies kann man im Museum Marajó und im Emilio Goeldi-Museum besichtigen.
Besuchen Sie auch folgende Webseiten:
Museu do Marajo oder Museu Goeldi

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Naturphänomen Pororoca http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/naturphaenomen-pororoca/ http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/naturphaenomen-pororoca/#comments Fri, 05 Sep 2008 11:51:29 +0000 marco http://brasilien-reisen.info/?p=194 Sehenswertes im Bundesstaat Pará
pororocaBei Voll- und Neumond werden 2-mal pro Tag riesige Wassermengen vom Atlantischen Ozean in die Flussmündung gedrückt. Da der Amazonas zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Wasser führt, werden die Fluten nicht abgehalten. Im Februar und März entstehen die meisten Pororocas.

Das Grollen, welches die Ankunft der Welle ankündigt, lange bevor man sie visuell wahrnehmen kann, wird von den Ureinwohnern “Pororoca” genannt, was übersetzt “Grosser Lärm” bedeutet. Durch diese Geräuschkulisse gewarnt, hat man in der Regel genug Zeit, die Uferzonen zu verlassen.

In den letzten Jahren war die Pororoca Anziehungspunkt immer grösserer Touristenscharen. Die Besucher müssen allerdings am gleichen Tag wieder abreisen, da es in der Gegend keine Unterkünfte gibt und auch in Zukunft wohl nicht geben wird. Vor allem für Surfer ist die Welle ein Paradies. Jedes Mal treffen sich zirka ein Dutzend Wagemutige, um auf dem Wellenkamm zu surfen.

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Ilha do Mosqueiro http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/ilha-do-mosqueiro/ http://www.brasilienreise.ch/reiseziele-norden/ilha-do-mosqueiro/#comments Fri, 05 Sep 2008 11:50:12 +0000 marco http://brasilien-reisen.info/?p=191 Sehenswertes im Bundesstaat Pará
Ilha do MosqueiroDiese viel besuchte “Ferien-Insel” der Bürger aus Belém – 60,5 km entfernt – liegt im Norden der Hauptstadt, im südlichen Mündungsarm des Amazonas und ist mit dem Kontinent durch eine lange Brücke verbunden. “Mosqueiro” ist eine der schönsten Flussinseln in Pará, mit 17 km schönster, weissandiger Flussstrände, die eine leichte Wellenbewegung erfahren.

Das Klima hier ist besonders angenehm. Der kleine Ort präsentiert einige jahrhundertealte Gebäude am Strand, die sich zwischen modernen Villen, Restaurants, Bars und Hotels behauptet haben. Voll wird es hier besonders im Monat Juli und den Ferien zwischen Januar und Februar. Per Auto, per Fahrrad oder auch zu Fuss ist ein Ausflug durch die Insel immer ein Erlebnis besonderer Art. Der typische Sommergast defiliert hier durch die wenigen Strassen – zum Beispiel der “Rua das Mangueiras” – probiert eine “Tapioquinha” (Fladen aus Maniok-Stärke) und nimmt anschliessend einen “Peixe-frito” (gebratenen Fisch) in einem Kiosk, am Strand, zu sich.

Strände
Die Strandküste Marajós ist wild und leer, voller Strände und kleinen Flussarmen (igarapés). Das Meer ist verantwortlich für die Verwandlung der Landschaft. Sechs Monate lang fliesst das schlammige, süsse Wasser des Amazonas in die Flüsse und ins Meer, mit dem dementsprechenden Einfluss auf die Strände. Und weitere sechs Monate während denen der Atlantische Ozean sein Gewässer in die Flüsse schiebt. Die wichtigsten Strände in Marajó heissen Praia Sul, Joanes und Monsarás in Salvaterra; und Praia Norte, Barra Velha, do Araruna und Pesqueiro in Soure.

Pesqueiro-Strand (Soure)
Dieser 3 Km lange Strand ist einer der bekanntesten. Der Sand ist fest und gelb, es gibt viele Dünen und Kokospalmen.

Araruna-Strand (Soure)
Um zu diesem Strand zu kommen muss man den Araruna-Fluss überqueren. Es fallen vor allem die Mangrovenwälder auf, die nach und nach vom Meerwasser eingenommen werden.

Praia Grande-Strand (Salvaterra)
Dieser Strand ist völlig von Kokospalmen umgeben und ist nur 1,5 Km lang. Man kann den Leuchtturm besuchen der am Strand liegt.

Strände Joanes und Monsarás (Salvaterra)
Liegen 15 Km von Salvaterra entfernt und werden wegen den Ruinen aus dem 18. Jahrhundert besucht. Die Strände sind 2 Km lang.

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